Die Presse über maluma.de
 
   
   
   
Global Press -
Computer-Informations-Dienst
(cid) 2. Juli 2001:

Der Künstler und das Internet:
Tagein, tagaus im Web

cid Michelstadt - Die Zahl der Künstler, die im Internet
sich und ihre Werke präsentieren, ist kaum noch zu
überblicken. Die Homepages von rund 2.700 Malern,
Bildhauern, Fotografen oder Performern zählt allein
Yahoo Deutschland. Und wer über Portale und Linklisten
wie www.kuenstler-im-netz. de, www.artissage.com oder
www.kuenstlernetz.de sucht, findet noch viel mehr davon.
Was treibt einen Künstler in ein Medium, in dem er kaum
Chancen hat, wahrgenommen zu werden?

"Freude an der Kunst und am Medium", sagt einer, der
mit zwei eigenen Websites drin ist. Horst Schweter heißt
der Mann, ist 44 Jahre alt und von Beruf Grafikdesigner.
Tagsüber pflegt und produziert er die Seiten eines
Musikversandhandels, abends ist er nur noch für seine
beiden Homepages da.

Über www.allska.de verkauft Schweter CDs und Insignien
seiner Lieblingsmusik Ska. Unter
www.maluma.de
betreibt er eine Online-Galerie. Als Maluma im Oktober
1999 eröffnete, konnte Schweter zunächst nur ein paar
eigene Computeranimationen sowie wenige Fotos der
Werke von Freunden präsentieren, etwa die mit
Elektromotoren betriebenen, "hydropneumatischen
Roboter" des Stahlwerkers Uli P. Inzwischen ist sowohl
Schweters eigene Animationsgalerie enorm
angewachsen als auch die Anzahl der Künstler, die
seine Plattform zu nutzen wissen. Neun stellen
inzwischen ihre Werke dort aus, meist Fotos ihrer
Gemälde, Skulpturen und Zeichnungen.

Der Großteil kommt zwar wie Schweter aus Münster
in Westfalen. Auswärtige Zugänge gibt es inzwischen
aber auch schon. Die Nürnberger Künstlerin Charlotte
Forster fragte einst per E-Mail an, ob sie ihre
Objekt-Kunst auch bei
Maluma zeigen darf.
Und da sich unter den Ausstellern auch die beiden
befreundeten russischen Maler Victor Popov und
Vladislav Bondarenko befinden, dürfte die Seite bald
an Popularität gewinnen.

Doch schon die augenblickliche Resonanz auf

Maluma kann sich sehen lassen. Schweter zufolge
wird die Seite rund 2.000 mal pro Woche angeklickt.
Damit diese Zahl schnell anwächst, will er noch mehr
Freizeit opfern und sich dabei vor allem mit Javascripts,
Flash- oder Shockwave-Animationen beschäftigen.
"Künftig soll auf der Homepage ordentlich Toilettenpapier
durch die Luft fliegen", umschreibt der Westfale die
bewegte Kunst des animierten Augenblicks, die auf
seiner Website künftig zu bewundern sein soll.

Kommerziell wird Horst Schweter mit
Maluma aber
sobald nicht werden: "Ich hab' ja einen anständigen Job,
der mich als Künstler über Wasser hält", freut er sich
über seine berufliche Unabhängigkeit. Und über die
Kosten, die mit den Pages anfallen, kann Schweter nur
achen: "Das sind 2,95 DM Gebühren im Monat, und das,
was ich bezahle, um online zu sein, verbrauchen andere
am gleichen Tag in der Kneipe.
- Joachim Scheibele/cid -
   
   
  

maluma.de erhält den
HOMEP@GE MAGAZIN AWARD 4/2000

Preis für die 10 besten deutschen Internetseiten

HOMEP@GE MAGAZIN Susanne Purschke - 04/2000:
»Hat das Wort
maluma eine Bedeutung?
Neugierig geworden?
www.maluma.de. Einfach gemacht, aber optisch
überzeugend ist die Seite von Horst Schweter.
Unter www.maluma.de wird eine Verbindung zwischen
Sprache und optischer Darstellung hergestellt.«
 
   
   
 

Ultimo (ck) - Münsters Stadtillustrierte 27.3.2000:
"Sexstrahlen und Dönekes
» Unser interner Surf-Favorit www.maluma.de aus Münster
hat sich wieder etwas neues einfallen lassen: Von einem
Link unter der Rubrik Unterhaltung gerät der interessierte
Besucher unter den Einfluss kosmischer Sexstrahlen!
Vorsicht: die galaktischen Strahlen wirken direkt über
den Bildschirm auf den Computerbesitzer ein!
Wir haben's getestet...«
 
   
   
 

Ultimo (ck) - Münsters Stadtillustrierte 13.3.2000:
»www.maluma.de - Tja, liebe Musikfreunde: selbst
hartgesottene Schlager- oder Trashfans werden SOWAS
noch nie gehört haben. Mary Schneider jodelt klassische
Musik, gerne von Brahms und Offenbach! Wer die
Hörprobe der durchgeheizten Jodeldiva durchstehen will,
braucht recht gute Nerven. Auch der Rest der skurrilen in
Münster programmierten '
Malumaworld' lohnt einen
Internet-Spaziergang."
 
   
   

Die Welt (Joachim Scheible) - 1.3.2000:
Die Auferstehung von Mail Art und Fluxus im Internet
Cy Twombly schickte seinerzeit Postkarten, denn es
gab keine E-Mail. Heute erleben Kunstformen der 50er
und 60er Jahre mit dem World Wide Web eine
Renaissance.

Während Mail-Art-Pioniere wie Ray Johnson und
Cy Twombly ihre Collagen damals noch mit Briefmarken
frankieren und zur Post tragen mussten, verschickt sie
der Mail-Artist von heute online über das Datennetz.
Mit Highspeed-Modems, ISDN, Pentium-III-PCs und
unvorstellbar großen Speicherkapazitäten für ebenso
unvorstellbar große Datenmengen wird Mail Art plötzlich
attraktiv wie nie zuvor.

Doch auch die in den sechziger Jahren entstandene
Fluxus-Bewegung feiert durch die Computertechnik und
den Verbreitungsweg Internet eine kleine Renaissance.
Ganz im Sinne ihrer wichtigsten Protagonisten Mieko
Shiomi und Nam June Paik:   Die hatten zu Anfang der
Bewegung postuliert, dass Kunstwerke niemals beendet
werden sollten, sondern der ständigen Bewegung,
Veränderung und Entwicklung unterliegen müssten.
Da kommt der inzwischen beinahe perfektionierte
Multimediacomputer wie gerufen. Haben die Fluxus-
Artisten doch nunmehr das adäquate Arbeitsgerät
zur Hand: Die richtige Grafiksoftware installiert, können
sie nun an computergenerierter Kunst ewig manipulieren.
Oder aber Fluxus auf andere Art interpretieren: Die Kunst
fürs Auge wird mit jener für all die anderen Sinne
verbunden, beispielsweise vertont und als Animation in
Bewegung gesetzt.

Jetzt, da Computerkunst allmählich auch am Computer
konsumierbar ist, wird das Internet also zu einer alternativen
Drehscheibe. Für die Künstler liegt der materielle Vorteil
sowieso auf der Hand: Sie eröffnen einfach ihre eigene
Galerie und müssen nicht mehr an hohen Mieten oder
launischen Galeristen verzweifeln.

Netzkunst-Links: www.panix.com/~fluxus,
www.intercoaster.com,
www.maluma.de,
www.hotwired.com, 3ddimension.virtualave.net,
www.thing.de/artwarpeace..."
 
   
   
 

Ultimo (ck) - Münsters Stadtillustrierte 14.2.2000:
»
www.maluma.de - Hier versteckt sich eine reichhaltige
Kunst & Kultur-Galerie aus dem weiteren Umfeld der
Hawerkamp-Atelierszene. Die engagiert gestalteten und
witzig getexteten zahlreichen Seiten enthalten viele
animierte Bilder und Fotos. Dazu gibt's jede Menge Spiele,
Unterhaltung, Musik und Spaß. Außerdem interessante
Links zur Webdesign-Avantgarde. Das Rätsel des
seltsamen Titels
Maluma wird übrigens auch auf höchst
skurrile und amüsante Weise gelöst.«
 
   
   
 

com!online (cid) - Online-Ausgabe vom 23.12.1999:
»Das Internet ist die ideale Plattform für Amateur-Künstler
jeder Couleur. Wer nicht auf der eigenen Homepage
ausstellt, kann es ja in öffentlichen Web-Galerien tun.
Bei
Maluma, Websun, Youngart oder Equinoxe etwa
soll der ambitionierte Nachwuchs seine Talente dem
Online-Publikum vorstellen dürfen. Bunte Computergrafiken,
spritzige Animationen, Graffitibilder, schrille Videoclips
oder witzig bearbeitete Fotografien  sind dort besonders
oft zu sehen.«